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Feuerwehr - Quickborn - 15.05.2019

Großfeuer in stillgelegter Lagerhalle in Ellerau

Großfeuer in stillgelegter Lagerhalle in Ellerau Feuerwehr
Feuerwehr - Großfeuer in stillgelegter Lagerhalle in Ellerau
Ellerau (em) Am Dienstag, 14. Mai wurde die Freiwillige Feuerwehr Ellerau gegen 18.50 Uhr zu einem Brand in einer stillgelegten Lagerhalle in der Werner-von Siemens-Straße alarmiert.

Wegen der starken Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung über Radiodurchsagen und die Warn-App NINA gebeten, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Die eintreffenden Einsatzkräfte konnten durch die geborstenen Fenster im Erdgeschoss der ca. 20 x 30 Meter großen Halle einen Flammendurchschlag mit einer starken Rauchentwicklung erkennen und ließen aufgrund dieser Schadenslage die Wehren Alveslohe und Quickborn nachalarmieren.

Aufgrund der massiven Verrauchung und der Größe des Objektes konnte der Brandherd auch unter Vornahme von Wärmebildkameras nur schwer ausgemacht werden. Im Zuge der Löschmaßnahmen stellte sich heraus, dass in der Bauruine gelagerter Unrat und Textilien in Brand geraten waren. Aufgrund der Unzugänglichkeit des Brandherdes und der starken Rauchentwicklung musste die Metallfassade für die Löscharbeiten aufgeschnitten werden.

Der ABC-Zug des Kreises Segeberg unterstützte die Einsatzkräfte mit einem Dusch- und Dekontaminationscontainer und stellte damit die Einsatzstellenhygiene sicher. Verrußte Einsatzkleidung wurde umgehend ausgetauscht. Insgesamt waren ca. 120 Einsatzkräfte im Einsatz, ein Feuerwehrmann wurde im Zuge der Arbeiten leicht verletzt. Die Brandursache und die Schadenshöhe werden zurzeit von der Kriminalpolizei ermittelt.

Personen hatten sich nicht in der Halle befunden, so dass niemand verletzt wurde. Die Löscharbeiten der Feuerwehren dauerten bis in die Nacht. Die Kriminalpolizei Norderstedt hat den Brandort beschlagnahmt und die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Zurzeit kann eine
Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden. Hinweise zu dem Feuer nimmt die Kripo Norderstedt unter Tel.: 0 40 / 52 80 60 entgegen.

Originaltext: Kreisfeuerwehrverband Segeberg / Polizeidirektion Bad Segeberg
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