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SPD Ortsverein - bad-bramstedt - 27.11.2019

Kein Kind bleibt zurück! – SPD will Ganztagsschule erhalten

Kein Kind bleibt zurück! – SPD will Ganztagsschule erhalten SPD Ortsverein
SPD Ortsverein - Kein Kind bleibt zurück! – SPD will Ganztagsschule erhalten
Bad Bramstedt. Die Bad Bramstedter SPD will sich weiterhin dafür einsetzen, dass alle Schulkinder die Möglichkeit haben, die Angebote der Offenen Ganztagsschule zu nutzen. „Kein Kind bleibt zurück!“ sagt Karin Steffen, die für die SPD im Schulverband sitzt.

„Dieses Motto haben bislang alle Mitglieder des Schulverbandes getragen. Daher bin ich sehr verwundert, dass die CDU Bad Bramstedt das jetzt in Frage stellt und Kinder sozusagen vor der Schule am Storchennest zurücklassen will.“ Am Montag hatten Gremien des Schulverbandes getagt, um über eine Verbesserung der Räumlichkeiten für die Offene Ganztagsschule am Hoffeldweg zu beraten. In dieser Sitzung bezeichneten CDU-Vertreter die Ganztagsschule als freiwillige soziale Leistung der Stadt bzw. des Schulverbandes , die man sich so nicht mehr leisten könne – das habe die CDU auf ihrer letzten Fraktionsklausur beschlossen. Über diesen Kurswechsel zeigten sich auch einige Vertreter der Umlandgemeinden irritiert.

Die SPD tritt entschieden für einen Anbau/Neubau am Standort Hoffeldweg ein, um schnell ausreichende Kapazitäten zu schaffen. Es soll allen Eltern, die eine Ganztagsbetreuung wünschen, an allen Schulstandorten ein Angebot gemacht werden können. „Der Trend geht, bezogen auf die Schülerzahl, eindeutig zu einer Betreuungsquote von 80% und mehr. Das wird sich noch verstärken, wenn die Bundesregierung ihren Plan umsetzt, den Rechtsanspruch für Grundschulkinder auf Ganztagsbetreuung gesetzlich zu verankern“, so Karin Steffen.

Nach intensiver Diskussion gelang es in der Sitzung letztendlich, zumindest die Planungskosten für diesen Anbau/Neubau im Haushalt 2020 des Schulverbandes bereitstellen zu lassen und die Mittel für den Bau – wenn auch mit einem Sperrvermerk versehen – einzustellen. „Wir rufen die CDU auf, weiterhin mitzumachen bei dem Ziel: Kein Kind bleibt zurück“, so Karin Steffen. „Wer Wohngebiete ausweist und städtebauliche Verdichtung propagiert, muss auch die entsprechende und zeitgemäße Infrastruktur schaffen. Kinder sind Zukunft!“
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