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Stadt Kaltenkirchen - Kaltenkirchen - 24.01.2020

Auszeichnung für Klimaretter-Projekt

Auszeichnung für Klimaretter-Projekt Stadt Kaltenkirchen
Stadt Kaltenkirchen - Auszeichnung für Klimaretter-Projekt
Kaltenkirchen (em) Bürgervorsteher Hans-Jürgen Scheiwe und Bürgermeister Hanno Krause überbringen heute der Leiterin der DRK-Kindertagesstätte Märchenwald, Nina Kaiser, ihrem Team und den Kindern die Glückwünsche der Stadt Kaltenkirchen zur Auszeichnung der Kindertagesstätte im Rahmen der Bildungsinitiative „KITA21 – Die Klimaretter“.

An der Auszeichnung in Norderstedt Ende vergangenen Jahres haben auch der Schirmherr der Initiative, der Minister für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren, Dr. Heiner Garg, und Bürgervorsteher Hans-Jürgen Scheiwe teilgenommen. „KITA21 – Die Klimaretter“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der GAB Umwelt Service in Kooperation mit dem AZV Südholstein, dem Kreis Pinneberg und der S.O.F. Save Our Future – Umweltstiftung.

Gefördert wird das Projekt aus Mitteln des Landesprogramms Ländlicher Raum der Europäischen Union. Als KITA21 werden Kindertagesstätten ausgezeichnet, die Bildung für eine nachhaltige Entwicklung in ihren Einrichtungen einführen und verstetigen. Ziel von Bildung für eine nachhaltige Entwicklung in Kindertageseinrichtungen ist es, den Kindern Raum für eine spielerische Auseinandersetzung mit zukunftsrelevanten Themen zu bieten und die Aneignung von Wissen und Kompetenzen zu fördern, die für ein verantwortungsvolles und umweltbewusstes Handeln erforderlich sind.

Indem sie sich mit Themen wie Mobilität, Energie, Ernährung, Abfallvermeidung und biologischer Vielfalt auseinander setzen, erschließen sich die Kinder Zusammenhänge und erleben, wie sie selbst einen Beitrag zum Umwelt-, Ressourcen- und Klimaschutz leisten können. Die DRK-Kita Märchenwald wurde für ihr Projekt „Erde – Der Natur auf der Spur“ ausgezeichnet. In der Kindertagesstätte drehte sich für alle 14 pädagogischen Fachkräfte und 30 der insgesamt 98 Kinder drei Monate lang alles um das Thema Erde.

In zehn Einheiten lernten die Jungen und Mädchen verschiedenste Funktionen und Eigenschaften unseres Bodens kennen. Zunächst wurde den Kindern das Thema Erde vorgestellt und erste Ideen und Vorwissen dazu gesammelt. Es wurde ein Pflanzenexperiment durchgeführt, das Wachstum der Pflanzen beobachtet und gemeinsam reflektiert. Außerdem besuchten die Kinder eine Gärtnerei und kauften dort vorgezogene Pflanzen, die sie dann im Garten einpflanzten. In diesem Zuge sprachen die Kinder über die Herkunft von Lebensmitteln, sortierten Gemüse nach Erntezeiten und fanden mithilfe einer Weltkarte heraus, woher genau importierte Lebensmittel stammen.

Ganz praxisnah erfuhren die Kleinen durch den Besuch eines Obst- und Gemüselieferanten, wie Lebensmittel nach Deutschland kommen. Schließlich durften die Kinder auf dem Außengelände selbst Hand anlegen und bauten eine Regenwurmkiste und einen Kompost, um zu beobachten, wie sich Lebensmittelabfälle natürlich zersetzen. Als weitere Projekteinheiten fanden eine Abfallsammelaktion, Gespräche über Abfallvermeidung sowie der Besuch auf dem Recyclinghof statt. Bei der Auszeichnung wurde besonders „die eigene Reflexion der Bildungsarbeit im Team der Kita und die intensive Auseinandersetzung mit Kompetenzförderung im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung“ hervorgehoben.

„Wir sind sehr stolz, dass wir weiterhin KITA21 sind und für unsere „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet wurden. 2012 - als eine der ersten Einrichtungen des Landes Schleswig-Holstein - und 2015 erhielten wir bereits eine Auszeichnung als „Zukunftsgestalter“.“, so Nina Kaiser, Leiterin der DRK-Kindertagesstätte Märchenwald. „Wir gratulieren der DRK-Kindertagesstätte Märchenwald, den pädagogischen Fachkräften und den Kindern, zur Auszeichnung als KITA21.

Wir finden es sehr gut, dass bereits in der Kindertagesstätte der bewusste und sensible Umgang mit der Ressource Erde, das Erleben und Leben von Umweltschutz und die Umsetzung globalen Denkens in praktisches Handeln und Tun vor Ort den Kindern vermittelt werden – und das schon seit vielen Jahren. Weiter so !“, so Bürgervorsteher Hans-Jürgen Scheiwe und Bürgermeister Hanno Krause.
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