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Stadt Norderstedt - Norderstedt - 23.03.2020

Nachbarschaftshilfe: Jetzt bei der Stadt melden!

Nachbarschaftshilfe: Jetzt bei der Stadt melden! Stadt Norderstedt
Stadt Norderstedt - Nachbarschaftshilfe: Jetzt bei der Stadt melden!
Norderstedt (em) Die Stadt Norderstedt beginnt mit der Koordinierung der Nachbarschaftshilfe, damit eine möglichst sichere Versorgung von derzeit gesundheitlich besonders gefährdeten Gruppen sichergestellt werden kann.

Besonders gefährdete Gruppen von Menschen sind angesichts der derzeitigen Corona-Pandemie angehalten, ihr Haus oder ihre Wohnung möglichst nicht zu verlassen. Zu den besonders gefährdeten Gruppen zählen insbesondere ältere Menschen sowie Menschen, die gesundheitlich vorbelastet sind.

Vor dem Hintergrund der Ausbreitung des Corona-Virus ist es zudem möglich, dass einzelne Personengruppen unter häusliche Quarantäne gestellt werden. Dies kann zum Beispiel für Reiserückkehrer aus Risikogebieten gelten. Für alle diese Menschen muss eine Versorgung mit dem Notwendigen sichergestellt werden. Die jetzt in Norderstedt anlaufende Nachbarschaftshilfe ist ein Instrument hierfür.

Betroffene sind angehalten, zu klären, ob sie durch ihre Familie oder über ihre direkte Nachbarschaft unterstützt werden können. Dies ist unter Einhaltung der wichtigen Hygiene- und Kontakthinweise möglich. Sollte eine Betreuung und Versorgung über Angehörige und Nachbarn nicht möglich sein, können sich die Betroffenen an die Stadt wenden.

Jene Menschen in Norderstedt, die zu den sogenannten Risikogruppen zählen und auf fremde Hilfe für Einkäufe, Medikamentenversorgung oder für andere wichtige Anliegen angewiesen sind, können sich ab sofort über das von der Stadt eingerichtete Bürgertelefon unter der Rufnummer 040/535 95 658 (Montag bis Sonntag /8 bis 18 Uhr) an die Stadt Norderstedt wenden, die die Nachbarschaftshilfe zentral koordiniert.

Wichtig bei der Unterstützung jener Menschen, die unter Quarantäne stehen, ist, dass es keinen direkten Kontakt zwischen den unter Quarantäne stehenden Personen und den Unterstützenden geben darf. Güter, wie beispielsweise Lebensmittel, müssen vor der Haustür abgelegt werden. Sie dürfen von dort erst aufgenommen werden, wenn die Helfenden sich mindestens zwei Meter weit entfernt haben. Es dürfen keine Gegenstände aus der häuslichen Quarantäne an Helfende oder Dritte übergeben werden, dazu zählen etwa Bargeld, Einkaufstaschen und Hundeleinen.

Alle Menschen in Norderstedt, die einzelne Institutionen unterstützen können, damit hilfebedürftige Personen weiterhin versorgt werden, werden gebeten, sich bei der Stadt Norderstedt zu melden. Diese Helfer können dann zum Beispiel als Einkaufshilfe die Menschen und Institutionen unterstützen, Botengänge zu Apotheken und Ärzten erledigen oder Telefonkontakt zu Alleinstehenden halten.

Viele Informationen zum Thema „Corona-Virus“ finden die Bürgerinnen und Bürger unter www.norderstedt.de im Internet und auf der Facebookseite der Stadt Norderstedt.
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