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SOS Kinderdorf - Norderstedt - 20.05.2020

Endlich ein bisschen Alltag

Endlich ein bisschen Alltag SOS Kinderdorf
SOS Kinderdorf - Endlich ein bisschen Alltag
Norderstedt (em) Beschulung Zuhause, zusätzliche Freizeitbeschäftigungen für 70 Kinder und Jugendliche, besondere Dienstausweise, die es einem erlaubten „für einen Haushalt mit 9 Personen“ einzukaufen und ganz strikt keine Außenkontakte – auch im SOS-Kinderdorf Harksheide lief in den vergangenen Wochen durch Corona einiges ganz anders als gewohnt. Doch jetzt freute man sich, endlich mal wieder ein anderes Gesicht zu sehen. Oder sollte man sagen: Eine andere Maske?

Steffen Ohlsen, Geschäftsmann aus Pinneberg und Initiator eines Freundeskreises, der sich vorgenommen hat, jeden Monat eine gute Tat zu vollbringen, war nach langer Zeit der erste Besucher, den man im Kinderdorf mal wieder begrüßen durfte – wenn auch nur vor der Tür und unter Berücksichtigung der geltenden Umgangsregeln, aber immerhin. Denn der spendable Freundeskreis hatte demokratisch beschlossen: Unsere nächste Hilfe geht an den Familientreff „Haus 75“. Die als Facebookgruppe ins Leben gerufene private Initiative bestand anfangs aus 10 Leuten. Mittlerweile sind es 26 Personen, die monatlich ihr Geld zusammenlegen und gemeinnützige Einrichtungen fragen, was dort gerade gebraucht wird. Das Kinderdorf war jetzt das 22. Projekt, das mit einer Einzelspende bedacht wurde.

„Wir haben die coronabedingte Schließung unseres Familientreffs „Haus 75“ für Renovierungen genutzt und auch einen neuen Kursraum für unsere stetig wachsenden Angebote geschaffen. Als Herr Ohlsen anrief und fragte, was wir für 229 Euro gebrauchen könnten, mussten die Kollegen nicht lange überlegen“, so Manfred Thurau vom Kinderdorf. „Neue Softbausteine für die Krabbelgruppen wurden dringend gebraucht!“ Und die wurden jetzt von Juliane Delfs, die im Familientreff des Kinderdorfes die Kursangebote verantwortet, freudig entgegen genommen.

Normalerweise nutzt Manfred Thurau so eine Gelegenheit, um den Spendern bei einer kleinen Führung durchs Dorf detailliert über die Arbeit und Organisation des Dorfes zu berichten. Das war zum Zeitpunkt der Spendenübergabe aber leider noch nicht möglich. „Aber Corona wird nicht ewig sein“, so Steffen Ohlsen, „dann schauen wir uns das eben mal bei anderer Gelegenheit an“. Für Juliane Delfs und Manfred Thurau kein Problem, „Die Einladung steht“.

Foto: SOS-Kinderdorf Harksheide

Spendenübergabe vor dem Familientreff „Haus 75“: Juliane Delfs (links) freut sich über einen Satz Softbausteine für den neuen Kursraum, den sie von Steffen Ohlsen als Repräsentant des spendablen Freundeskreises entgegen nehmen durfte. „Die Krabbelgruppen werden sich riesig freuen, wenn wir demnächst wieder öffnen können“.
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