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Stadt Quickborn - Quickborn - 15.09.2020

Treffen für starke Mütter im Familienzentrum Quickborn

Treffen für starke Mütter im Familienzentrum Quickborn Stadt Quickborn
Stadt Quickborn - Treffen für starke Mütter im Familienzentrum Quickborn
Quickborn (em) Gemeinsam bieten das Familienzentrum Quickborn, die AWO Schwangerenberatung und die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt auch in 2020 ein dauerhaftes Angebot für Mütter in Quickborn an.

Mittlerweile wissen wir: Die Corona-Pandemie ist nicht mit einem Sprint hinter uns zu bringen, sie erfordert viel Ausdauer, Gelassenheit und immer noch viel Vor- und Rücksicht. Einen Alltag unter den neuen Bedingungen müssen wir uns erst wieder erarbeiten und dabei ausloten, was geht, aber auch akzeptieren, was gerade noch nicht wieder gut geht. Eine Kraftanstrengung für alle.

Frauen, die sich erschöpft fühlen, an ihre Grenzen stoßen oder diese sogar immer wieder überschreiten müssen, finden beim „Starke-Mütter-Treff“ Unterstützung, können Erfahrungen austauschen, hören, dass es anderen genauso geht und es keine persönliche Schwäche, sondern eine normale Reaktion auf diese außergewöhnliche Situation ist.Frauen, die mit Depressionen, chronischer Erschöpfung, Wochenbettdepression oder anderen psychischen Belastungen leben, sind bei diesem Treffen willkommen.

Aber auch diejenigen, die sich überfordert fühlen, die meinen, nicht mehr zu können oder sich einfach mal „den Frust von der Seele“ reden möchten.

Mirjam Bergfeld von der AWO Schwangerenberatung erklärt: „Viele Frauen sind davon betroffen und können darüber nicht sprechen. Mittlerweile ist auch die Toleranz für die außergewöhnliche Situation von Familien wie wir sie im „Lockdown“ erlebt haben, oftmals nicht mehr so hoch, z.B. bei den Arbeitgeber*innen. Aber die Kinderbetreuung ist vielerorts nach wie vor nur eingeschränkt möglich. Familien können noch nicht auf alle notwendigen Netzwerke zugreifen. Das stellt eine enorme Belastung dar.“

„Das Treffen wird professionell begleitet und ist ein kostenfreies und offenes Angebot“, ergänzt Nicole Eickhoff vom Familienzentrum Quickborn, „wir haben bewusst wieder persönliche Treffen geplant. Es gibt Themen und Anliegen, die können nicht gut über einen Bildschirm oder das Telefon besprochen werden. Und gerade momentan ist es wichtig zu spüren: Ich bin nicht allein. Immer um 19 Uhr geht es los und die Frauen können bleiben, solange sie es möchten. Geplantes Ende ist um 20:30 Uhr.“

„Die Gründe, warum die Frauen zu uns kommen, sind sehr unterschiedlich. Eine Wochenbettdepression, ob nun schon diagnostiziert oder nicht, kann ein Grund sein. Bei uns finden betroffene Mütter eine Möglichkeit über ihr Erleben zu sprechen und Unterstützung von Frauen zu bekommen, die in einer ähnlichen Situation sind. Aber auch Depressionen, Erschöpfung, Schlafmangel, Gereiztheit, die den Alltag belasten, können Gründe sein, zu uns zu kommen. Wir können und wollen kein therapeutisches Angebot ersetzen. Hierauf warten viele Frauen oftmals viel zu lange. Aber wir bieten eine niedrigschwellige, völlig offene Möglichkeit, Probleme auszusprechen, gute Tipps zu bekommen von Fachfrauen und selbst betroffenen Frauen. Ganz wichtig ist das Gefühl, nicht alleine zu sein“, fasst Hannah Gleisner, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt zusammen. Das Angebot ist kostenfrei und anders als bisher eine Anmeldung aufgrund der Corona-Hygienemaßnahmen erwünscht. Kurzentschlossene sind trotzdem herzlich willkommen! Wir haben viel Platz und nehmen die Daten dann vor Ort auf. Weitere Informationen bei Hannah Gleisner, Gleichstellungsbeauftragte Tel: 04106 611-274 Mail: gleichstellungsbeauftragte@quickborn.de

Im Familienzentrum Quickborn, jeweils 19 Uhr bis ca. 20.30 Uhr.
Nächste Termine: 07.09.; 28.09.; 2.11.; 7.12. in der Talstraße 18.
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