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Agentur für Arbeit Neumünster - Neumünster - 29.04.2021

Nachfrage nach Arbeitskräften steigt im Vergleich zum Vorjahr

Nachfrage nach Arbeitskräften steigt im Vergleich zum Vorjahr Agentur für Arbeit Neumünster
Agentur für Arbeit Neumünster - Nachfrage nach Arbeitskräften steigt im Vergleich zum Vorjahr
Neumünster (em) Im April sinkt die Zahl der Arbeitslosen erneut. Bis auf die Gruppe der Ausländer profitieren von diesem Trend alle Personengruppen. „Erstmals ziehen wir den Vergleich zu einem Monat des Vorjahres, der auch bereits Auswirkungen der Corona-Pandemie zeigte. Die aktuelle Belebung am Arbeitsmarkt trotz weiterhin pandemiebedingter Einschränkungen ist sichtbar. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Arbeitslosigkeit aber gestiegen.

Dies betrifft besonders den Rechtskreis SGB II“, kommentiert Michaela Bagger, Leiterin der Agentur für Arbeit Neumünster, die aktuellen Zahlen und weist auf die positiven Aspekte hin: „Im Vergleich zum Vorjahr haben sich deutlich weniger Personen aus Erwerbstätigkeit arbeitslos melden müssen. Gleichzeitig konnten mehr Menschen eine Erwerbstätigkeit aufnehmen“.

Arbeitslosigkeit Im Bezirk der Agentur für Arbeit Neumünster sind im April 10.583 Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen. Das sind 197 weniger als im März (minus 1,8 Prozent) und 528 mehr als ein Jahr zuvor (plus 5,3 Prozent). Die Arbeitslosenquote beträgt 5,7 Prozent. Im März lag sie bei 5,8 Prozent und vor einem Jahr bei 5,4 Prozent.

Auch in Krisenzeiten ist der Arbeitsmarkt in Bewegung. Dabei zeigt sich aktuell, dass sich die Zahl der Zugänge in Arbeitslosigkeit aus einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung im Vergleich zum März mit 705 zwar erhöhte (um 65 Personen / plus 10,2 Prozent), im Vergleich zum Vorjahresmonat aber deutlich verringerte (um 459 Personen / minus 39,4 Prozent). „Die starke Inanspruchnahme des Instruments der Kurzarbeit verhindert dabei immer noch einen höheren Zugang Erwerbstätiger in die Arbeitslosigkeit“, so Bagger. Gleichzeitig haben 813 Menschen eine neue Beschäftigung aufgenommen, 126 oder 18,3 Prozent mehr als im März und 231 oder 39,7 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Im Zuge der Pandemie steigt der Anteil der langzeitarbeitslosen Menschen an den Arbeitslosen. Die Gründe sind vielfältig: Einerseits wurde die Bezugsdauer für das Arbeitslosengeld I verlängert, andererseits gab es pandemiebedingt weniger Möglichkeiten, eine Arbeitsstelle zu finden. „Wir unterbreiten überall dort, wo es sinnvoll und möglich ist, ein Angebot zur Qualifizierung. Damit begegnen wir einer drohenden Langzeitarbeitslosigkeit. Die Anzahl von Stellenangeboten für Geringqualifizierte wird weiter abnehmen. Weiterbildungen werden daher immer wichtiger, um eine neue Beschäftigung zu finden. Gleichzeitig erhöhen Arbeitnehmer*innen durch Qualifizierung ihre Verdienst- und Karrieremöglichkeiten. Das Angebot gilt aber auch für Beschäftigte in Unternehmen, die durch eine bessere Qualifikation ihren Arbeitsplatz sichern können. So kann auch eine Kurzarbeitsphase sinnvoll genutzt werden,“ macht Bagger deutlich.

Unterbeschäftigung
Die Zahl der Unterbeschäftigten ist im April mit 13.901 im Vergleich zum Vormonat um 276 zurückgegangen (minus 1,9 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr ist sie um 446 gestiegen (plus 3,3 Prozent). Sie fasst die Zahl der Arbeitslosen mit der Zahl derer zusammen, die aufgrund gesetzlicher Regelungen nur deshalb nicht als Arbeitslose gezählt werden, weil sie derzeit an einer Weiterbildung oder sonstigen Förderung wie einer Arbeitsgelegenheit („Ein- Euro-Job“) teilnehmen oder kurzfristig erkrankt sind.

Arbeitsagentur und Jobcenter
Die Zahl der bei der Agentur für Arbeit arbeitslos gemeldeten Menschen beträgt im April 4.152 Personen – 295 weniger als im März (minus 6,6 Prozent) und 99 mehr als vor einem Jahr (plus 2,4 Prozent). Die Zahl der Unterbeschäftigten stieg gegenüber dem Vorjahr um 130 auf 4.923 (plus 2,7 Prozent).

Bei den Jobcentern sind im April 6.431 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 98 mehr als im März (plus 1,5 Prozent) und 429 mehr als ein Jahr zuvor (plus 7,1 Prozent). Die Zahl der Unterbeschäftigten stieg gegenüber dem Vorjahr um 316 auf 8.978 (plus 3,6 Prozent).

Stellenangebot
Dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service (gAG-S) der Agentur für Arbeit und der Jobcenter wurden im April 614 sozialversicherungspflichtige Arbeitsstellen gemeldet – 13 mehr als im März (plus 2,2 Prozent) und 150 mehr als vor einem Jahr (plus 32,3 Prozent). Die meisten Stellenangebote kamen im April aus der Zeitarbeit, der öffentlichen Verwaltung und dem Handel. Im Vergleich zum April des Vorjahres sank die Nachfrage insbesondere in der Land- und Forstwirtschaft, dem Baugewerbe sowie bei den sonstigen Dienstleistungen.
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