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Stadt Kaltenkirchen - Kaltenkirchen - 14.09.2021

„Waldumbau“ im Erholungs- und Freizeitpark

„Waldumbau“ im Erholungs- und Freizeitpark Stadt Kaltenkirchen
Stadt Kaltenkirchen - „Waldumbau“ im Erholungs- und Freizeitpark
Kaltenkirchen (em) Im Erholungs- oder Freizeitpark der Stadt Kaltenkirchen sind bis Ende des Jahres zahlreiche Maßnahmen vorgesehen, um Waldbestand zu pflegen und teilweise umzugestalten Die Witterungsereignisse der letzten Jahre und die artbedingten Standortbedürfnisse der Rotfichten haben diese Baumart bundesweit stark ausfallen lassen.

Die geschwächten Bäume sind damit sehr anfällig für den massiven Befall der Borkenkäfer. Dies führte bereits zu sehr hohen Ausfällen der Fichtenbestände im Erholungspark, sodass zum Teil schon aufgrund der Verkehrssicherheit im Halbjahresrhythmus viele abgestorbene Bäume entfernt werden mussten.

Um den Waldbestand im Erholungspark grundsätzlich zu erhalten, sind in den kommenden Monaten pflegende und gestalterische Maßnahmen geplant.

Ab nächster Woche wird mit einer Entnahme des Fichtenbestandes von ca. 90 bis 95 % begonnen, da dieser durch das aktuelle Klima und einem falschen Standort geschwächt ist und durch einen hohen Borkenkäferbefall zerstört wird. Erhalten bleiben vitale und tiefer im Bestand vorhandene Fichten, welche auch keine Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit haben. Die Arbeiten werden mit einem sog. Harvester (Holzerntemaschine) vorgenommen. Zudem sind Läuterungen und andere Bestandpflegemaßnahmen an den übrigen Baumbeständen geplant.
Zusammen mit den Fällungen und Pflegemaßnahmen wird die Wegeführung umgestaltet, mit dem Bau eines Patenwaldes begonnen und umfangreiche Nach- und Anpflanzungen von klima- und standortgerechten Nadel- und Laubgehölzen, Sträuchern und Stauden in hoher Artenanzahl und mit großer Insektenfreundlichkeit vorgenommen, um den Wald auch weiterhin attraktiv zu erhalten.

Sämtliche Maßnahmen sind mit der Unteren Forstbehörde, der Landwirtschaftskammer und der Forstbetriebsgemeinschaft abgestimmt.

„Durch den hohen Borkenkäferbefall wird deutlich, dass die ursprüngliche Anpflanzung von Fichten im Erholungspark nicht mehr dem Klima gerecht ist. Mit den jetzigen Planungen ist grundsätzlich der Erhalt des Waldes gesichert und ich bin sehr zuversichtlich, dass damit der Erholungs- und Freizeitwert gesteigert wird.“, so Bürgermeister Hanno Krause.

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