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KZ Gedenkstätte Kaltenkirchen - Kaltenkirchen - 18.11.2021

Bildungsformate wie Rap Poetry-Workshop erfolgreich erprobt

Bildungsformate wie Rap Poetry-Workshop erfolgreich erprobt KZ Gedenkstätte Kaltenkirchen
KZ Gedenkstätte Kaltenkirchen - Bildungsformate wie Rap Poetry-Workshop erfolgreich erprobt
Kaltenkirchen (em) Schon seit längerem integriert die KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen Elemente kultureller Bildung in ihre Bildungs- und Vermittlungsarbeit. Nachdem im letzten Jahr erstmalig ein Grapic Novel-Workshop auf der KZ-Gedenkstätte stattfand wurde am 09. November erstmalig ein Rap Poetry-Workshop erfolgreich durchgeführt.

Unter der Leitung des Gedenkstättenpädagogen der KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen, Thomas Tschirner, und der Wortwerkerin und kulturellen Bildnerin, HannaH Rau, wurde Schüler:innen einer 11. Klasse der Gemeinschaftsschule Faldera aus Neumünster ein neuer und pädagogisch innovativer Zugang zur Geschichte des KZ-Außenlagers Kaltenkirchen vermittelt.

In dem Workshop setzen sich die Schüler:innen zunächst mit der Geschichte / den Geschichten rum um das KZ Kaltenkirchen auseinander. Der Ort und seine Historie wurden erkundet. Anschließend verarbeiteten die Jugendlichen ihre Eindrücke zu diesem Ort auf ganz vielfältige Art: Es wurden kritische Raptexte, poetische Bilder, wütende Pamphlete oder Kurztexte erschaffen. Auf diese Weise entstanden viele neue, ganz individuelle und kreative Auseinandersetzungen mit Geschichte(n), Erinnerung, Eindrücken, Worten und Musik. So wird der historische Ort in all seinen Facetten durch die Stimmen der jungen Menschen hör- und erlebbar gemacht.

Im Oktober und im November fand auf der KZ-Gedenkstätte jeweils ein Projekttag mit Soldaten der Marine vom Standort Eckernförde statt. Für diesen Projekttag hatten die Mitarbeiter:innen der KZ-Gedenkstätte ein zielgruppenorientiertes Bildungsformat erarbeitet, dass mit den beteiligten Soldaten erfolgreich erprobt wurde und bei den Teilnehmern auf positive Resonanz stieß.
„Wir freuen uns über den Erfolg der beiden Bildungsformate, zeigen sie doch das qualitativ hochwertige und innovative Gedenkstättenpädagogik auch an kleineren Gedenkstätten möglich ist“, so Marc Czichy, Leiter der KZ-Gedenkstätte.
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